Störung durch E-Mail

von Oliver Regelmann
heise berichtet über eine Studie zu vermeintlich zusätzlichen Belastungen, die im Beruf durch E-Mails entstehen. Ein Ergebnis daraus:

Jeder Fünfte fühle sich in seiner Konzentration gestört (22,2 Prozent) und von anderer Arbeit abgehalten (20,9 Prozent).


Ich halte das nicht für ein Problem des Mediums E-Mail, sondern einfach für eine Folge des falschen Umgangs damit. Wenn man bei jeder Mail-Benachrichtigung sofort alles andere unterbricht und in den Eingang schaut, macht man etwas falsch.

Ganz schlimm finde ich in diesem Zusammenhang die Pop-Up-Benachrichtigung von Notes. Ich wette, die wird zu über 90% genervt weggeklickt. Warum also nicht ganz darauf verzichten? Notes kann auch einfach nur ein Icon im System Tray einblenden oder einen Ton abspielen (einen dezenten Ton! Die ach so tollen Klingelton-ähnlichen Beispiele, die man so im Netz findet, sind dafür denkbar ungeeignet).

Wenn man sich dann noch angewöhnt, nur in den Posteingang zu schauen, wenn man gerade Zeit dafür hat bzw. sich dann die Zeit eben dafür nimmt, erledigen sich die beiden genannten Punkte von selbst.

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