Notes-Traffic blockiert
von Oliver RegelmannIn den USA erregt der Provider Comcast gerade Aufsehen, weil er offenbar P2P-Traffic blockiert. Und zwar nicht einfach durch Sperrung der entsprechenden IPs, sondern durch aktives Versenden gefälschter TCP-Pakete.
Abgesehen davon, dass P2P durchaus nicht nur zum Versand von urheberrechtlich geschütztem Material verwendet wird, hat Comcast es auch in einer anderen Hinsicht übertrieben: offenbar behindern die selben Sabotage-Maßnahmen auch den Traffic auf TCP-Port 1352, der bekanntermaßen für die Kommunikation zwischen Notes-Clients und Domino-Servern verwendet wird:
Bleibt abzuwarten, wie Comcast auf den erhöhten Mediendruck jetzt reagiert. Vielleicht erzeugen Business-Kunden, deren Serververbindungen nicht mehr gehen, einen höheren Medien- und finanziellen Druck als ein paar betroffene P2P-User.
Abgesehen davon, dass P2P durchaus nicht nur zum Versand von urheberrechtlich geschütztem Material verwendet wird, hat Comcast es auch in einer anderen Hinsicht übertrieben: offenbar behindern die selben Sabotage-Maßnahmen auch den Traffic auf TCP-Port 1352, der bekanntermaßen für die Kommunikation zwischen Notes-Clients und Domino-Servern verwendet wird:
As you can see from these traces, the Notes client saw the RST packets coming from the Domino server IP and the Domino server saw the RST packets coming from the Notes client PC. However the trace doesn't show either one of them sending the RST packets which means something on the network in between was sending them. The Sandvine appliance (or whatever Comcast is using) sends the RST packets to both systems while imitating the other. (Kevin Kanarski)
Bleibt abzuwarten, wie Comcast auf den erhöhten Mediendruck jetzt reagiert. Vielleicht erzeugen Business-Kunden, deren Serververbindungen nicht mehr gehen, einen höheren Medien- und finanziellen Druck als ein paar betroffene P2P-User.
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