Ignorant
von Oliver Regelmannrfc-ignorant.org ist ein Anbieter mehrerer DNS-Blacklisten, in denen Domains gelistet werden, die verschiedene RFCs nicht beachten:
Die zwei Listen "abuse" und "postmaster" führen z.B. Domains, die Mails für die Adressen abuse@example.tld und postmaster@example.tld nicht annehmen. Beide Mail-Adressen werden in RFC 822 und RFC 2142 als Ansprechpartner bei Missbrauch bzw. technischen Problemen mit dem Mail-Service einer Domain vorgeschrieben.
Domino nimmt solche Mails seit Version 6 an und stellt sie den Server-Admins zu, auch wenn die Adressen nicht explizit definiert sind. Soweit wäre also alles in Ordnung. Zumindest solange Domino selbst als SMTP-Server fungiert.
Oft ist dies aber nicht der Fall, Mails laufen dann etwa über einen eigenen Linux-Server oder ein Gateway beim Provider. Dort muss man nun ebenfalls sicherstellen, dass diese Adressen existieren bzw. weitergeroutet werden.
Fragt dieses Gateway z.B. den Domino-Server per LDAP nach tatsächlich existierenden Internet-Adressen ab, sind Postmaster und Abuse zunächst nicht vorhanden. Der LDAP-Dienst von Domino listet nur tatsächlich vorhandene Dokumente (Personen, Gruppen, Mail-In-Datenbanken) aus den Adressbüchern. Es ist in diesem Fall also nötig, die entsprechenden Verzeichniseinträge selbst zu erstellen. Das kann geschehen über eigene Gruppen, Mail-In-Datenbanken oder Aliase in Personendokumenten - jenachdem wem man diese Mails zukommen lassen möchte.
We maintain a number of lists (at present "dsn", "abuse", "postmaster", "bogusmx", and "whois") which contain domains or IP networks whose administrators choose not to obey the RFCs, the building block "rules" of the net.
Die zwei Listen "abuse" und "postmaster" führen z.B. Domains, die Mails für die Adressen abuse@example.tld und postmaster@example.tld nicht annehmen. Beide Mail-Adressen werden in RFC 822 und RFC 2142 als Ansprechpartner bei Missbrauch bzw. technischen Problemen mit dem Mail-Service einer Domain vorgeschrieben.
Domino nimmt solche Mails seit Version 6 an und stellt sie den Server-Admins zu, auch wenn die Adressen nicht explizit definiert sind. Soweit wäre also alles in Ordnung. Zumindest solange Domino selbst als SMTP-Server fungiert.
Oft ist dies aber nicht der Fall, Mails laufen dann etwa über einen eigenen Linux-Server oder ein Gateway beim Provider. Dort muss man nun ebenfalls sicherstellen, dass diese Adressen existieren bzw. weitergeroutet werden.
Fragt dieses Gateway z.B. den Domino-Server per LDAP nach tatsächlich existierenden Internet-Adressen ab, sind Postmaster und Abuse zunächst nicht vorhanden. Der LDAP-Dienst von Domino listet nur tatsächlich vorhandene Dokumente (Personen, Gruppen, Mail-In-Datenbanken) aus den Adressbüchern. Es ist in diesem Fall also nötig, die entsprechenden Verzeichniseinträge selbst zu erstellen. Das kann geschehen über eigene Gruppen, Mail-In-Datenbanken oder Aliase in Personendokumenten - jenachdem wem man diese Mails zukommen lassen möchte.
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